Продувка двухтактных быстроходных двигателей внутреннего сгорания

KURZE INHALTSANGABE DER ARBEIT „DIE SPOLUNG SCHNELLAUFENDER ZWEITAKTMOTOREN" VON A. S. ORLIN. Die vorliegende Arbeit beleuchtet die Arbeitsvorgange des Auspuffs, dei" Spiilung und Ladung schnellaufender Zweitakt-Verbrennungsmotoren, die Berech- nung ihrer Steuerungsorgane und das Entwurfsverfahren fiir die letzteren. Neben dem Viertaktmotor verfiigt der Zweitaktmator liauptsachlicli in Transportanlagen fiber zalilreiche Voraussetzungen zu seiner erfolgreiclien Entwicklung. ' Seine Vorziige vor dem Viertaktmotor sind; gr6ssere Leistung auf den Kubikcentimeter und geringeres Gewicht pro P. S. bei giinstigen Spiiibedin- gungen des Zylinders. Einer der Hauptnacliteile bestelit in 'der Schwierigkeit der Beherrschung des Spiilvorganges bei grossen Umdrehungszahlen, Das vorliegende Werk fiihrt in erster Linie in die Steuerungsscheraen der Zweitaktmotoren; die Phasen der Arbeitsvorgange und ihr§ thermodynamischen Grundlagen ein. Ferner werden die auf den Ausflussgesetzen basierten F.ormeln des Zusam- menhanges von Zeitquerschnitt der einzelnen Perioden mit den Hauptpara- metern des Arbeitsvorganges abgeleitet. Die Verschiedenlieit dieser Formeln von den gew6hnlich angewandten besteht in der Berticksiclitigung des wSlirend der ersten Piiase des Arbeitsvorganges vor sicli gehenden Aenderung des Zylindervolumens, sowie der Vermischung der Splilluft mit den Verbrennungs- produkten wMhrend des Spiilvorganges. Bei der Ableitung wird ausserdem im Auge behalten, dass ein Teil der verfiigbaren Energie der Spiilluft bei der^ Wirbelbildung des Zylinderinhaltes, bei der Ueberwindung der Tragheit der Gassaule im Zylinder und hochstwahr- scheinlich bei den, wahrend des Vorganges stattfindenden Schwingungen, verbraucht wird. Die Zusammenhange zwischen den Hauptparametern des Spiilvorganges sind bekanntlich ausserordentlich korapliziert und verworren. Die Mehrzahl der vorhandenen, sich mit Berechnung der Steuerungsorgane beschaftigenden Untersuchungeri liefert nicht nur kein richtiges Bild des Verlaufs des Arbeits- vojganges im Zylinder des Motors, sondern vernachlassigt ganzlich den Energieverbrauch fur die Ueberwindung der Widerstande im Zylinder, was auch als die Hauptursache des Nichttibereinstimmens der Berechnungsergebnisse mit der Praxis anzusehen ist. , . Die vielfachen .Bemiihungen zur Beriicksichtigung der aerodynamischen Seite des Arbeitsvorganges ftihrten jedoch bis dato angesichts der Kompliziert- heit der Frage zu keiner irgendwie auch nur anniiherenden, geschweige denn" ^ndgiiltigen, L6sung. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit zur Einschatzung

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